· 

Zurück im Wettkampfgeschehen

In den letzten zwei Wochenenden konnte ich am Ken Garland Invitational und am Chile Pepper Invitational erste Wettkampfluft schnuppern.

 

Nach sehr gutem Training in den vergangenen Monaten war ich sehr gespannt, wo ich im Vergleich zur Konkurrenz stehe. Den ersten Vergleich konnte ich am Heimrennen, dem Ken Garland Invitational machen. Mit nur gerade fünf Teams, war es die optimale Variante um mich an das Wettkampf geschehen heranzutasten. Trotz wenigen Teilnehmern, war das Rennen doch mit einigen starken Läufern gespickt, die ein stärkeres Palmares als ich aufzuweisen hatten. Der Start verlief recht gemächlich und nach rund zwei Kilometern konnte sich eine Fünfergruppe absetzen. Jack, mein Teamkollege, bestimmte vor allem in den Steigungen das Tempo, während ich und die anderen drei Läufer auf der Fläche druck machten. Ich fühlte mich während des gesamten Rennens enorm wohl und konnte rund 400m vor dem Ziel mit einer kurzen Tempoverschärfung das Rennen für mich entscheiden. 

 

Eine Woche später standen wir in Fayetteville, Arkansas, wieder an der Startlinie. Mit 50 Teams und 450 Athleten, war dieses Rennen doch schon ein ganz anderes Kaliber. Dementsprechend ging auch schon vom ersten Meter an richtig die "Post ab". Da in einem solchen Rennen der Start sehr entscheidend ist, war unser Teamziel einen aggressiven Start zu haben. Dies ging optimal auf und nach der ersten Meile belegten wir den überraschenden zweiten Rang in den Teamwertung. Da ich mich noch nicht an diese schnelle Anfangspace gewöhnt bin, musste ich im restlichen Verlauf des Rennen deutlich mehr leiden als noch beim Saisoneinstieg, doch konnte mich in der Region um die Top 20 halten. Schlussendlich belegte ich den 23. Platz, rund 60 Sekunden hinter dem Sieger.

 

Ich wäre natürlich sehr gerne noch etwas näher an der Spitze gewesen, doch unsere Training ist so ausgelegt, dass ich für die wichtigen Rennen in Höchstform sein werde. Deshalb gibt es aktuell noch einige Rennen, in welchen ich mich nicht ganz frisch fühle. Unser Team belegte nach dem mutigen Start den starken vierten Gesamtrang. Wir haben in diesem Jahr nur gerade acht Männer in unserem Team, doch die Leistungsdichte ist so gut wie schon lange nicht mehr. Freue mich schon sehr zu sehen, was wir mit dieser Truppe erreichen können. 


Für uns stehen nun drei harte Trainingswochen auf dem Programm, welche uns optimal auf die kommenden grossen Rennen vorbereiten werden.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0