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Texas zurück im Winter

Das heutige 1500m-Rennen, in Waco, verlief nicht ganz nach meinen Erwartungen.

 

Wie ich es nun schon mehre Male erlebt habe, ist das Wetter in Texas unberechenbar. Dies traf leider auch auf die letzen Tage zu. So hatten wir noch gestern 30° C, doch heute morgen, am Renntag, war die Höchsttemperatur lediglich 5°C mit einem bissigen Wind. Dies bedeutete für mich, dass ich wieder einmal die Winterkleider nach vorne Suchen musste und hoffte, dass wenigstens der Wind für unser Nachmittag-Rennen nachlassen würde.

 

Diese Hoffnung musste ich leider begraben und so stand ich frierend  an der Startlinie. Das Rennen war von Beginn weg recht langsam, da wohl jeder die Anweisung bekam das Rennen zu gewinnen und nicht auf die Zeit zu achten. Das gute an der Kälte war, dass ich meine Beine eigentlich gar nicht spürte, doch dies bedeutete auch, dass sich Beine recht steif anfühlten und ich nie in einen rollenden Schritt fand. Mit dem Wissen, dass doch einige Läufer mit stärkeren Schlussspurt im Rennen sind, setzte ich 600m vor Schluss an die Spitze. Der Antritt war aber leider etwas weniger effektiv, als ich erhofft hatte und so passierten mich vor dem Ziel noch zwei Läufer und ich beendete das Rennen auf dem dritten Rang, in unglaublich langsamen 4:07. 

 

Aber es gibt auch noch etwas positives aus dem heutigen Tag. Nach dem Rennen entschied sich der Trainer, dass ich noch ein Interval machen soll, denn nur ein 1500m ist doch eher wenig für mein normales Tagespensum. Mit diesem war ich deutlich besser zufrieden als mit dem eigentlichen Rennen. Nach den letzten zwei sehr guten Trainingsmonaten, hätte ich natürlich gerne ein etwas anderes Resultat gesehen. Doch so manchmal läuft es einfach nicht zum Glück habe ich bereits in zwei Wochen wieder eine Chance um meine Bestzeiten zu verbessern. 

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