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NCAA Regionals: Aufwärtstrend

An den NCAA Regional Championships klassierte ich mich auf dem 16. Rang und gewann somit meine erste All-Region-Auszeichnung.

Für die meisten Teams ist die NCAA Regional Championships das wichtigste Rennen im Jahr. Denn es geht um die Qualifikation für die Staatenmeisterschaft. Die USA wird dabe in 9 Regionen aufgeteilt und jede Region hat somit 20 bis 30 Teams. Das Qualifikationssystem ist nicht ganz einfach zu erklären. In jeder Region sind jeweils die besten zwei Teams plus die vier schnellsten Athleten, der noch nicht qualifizierten Teams, direkt qualifiziert. Hinzu kommen 16 weitere Teams, die sich über die gesamte Saison für einen Platz aufgedrängt haben. In der South Central Region, in welcher mein Team startet, bedeutet dies, dass ich in die Top 10 laufen muss, um eine Chance für die Einzelqualifikation zu haben.

Im Vergleich zu den letzten Rennen entschieden wir uns für eine etwas andere Renntaktik. Unser Ziel war es, die ersten drei Kilometer etwas langsamer und kontrollierter anzulaufen. Denn die Strecke bietet genügend Platz zum Überholen. Zudem bevorzuge ich es, mich nach drei Kilometer noch etwa lockerer zu fühlen, als es zuletzt der Fall war. Ausserdem ist es deutlich motivierender, wenn man immer wieder Athleten überholen kann. So versuchte ich, auf dem ersten, ansteigenden Kilometer möglichst locker zu laufen un war nach 2km auf Platz 62. Da in den USA enorm schnell gestartet wird, begann ich bereis nach der ersten Meile die ersten (zu) schnell gestarteten Athleten zu überholen. Wie ich es geplant hatte, fühlte ich mich deutlich besser und konnte mich auf einen entspannten Laufstil konzentrieren.


Ich erreichte das Ziel auf dem 16. Rang mit einer Endzeit von 31:02 - rund 1:04 hinter dem Sieger und 30 Sekunden hinter dem vierten Einzel-Qualifizierten. Auch wenn ich die Qualifikation für die Nationalen Meisterschaften somit verpasst habe, bin ich zufrieden mit dem Rennen. Nach dem 131. Rang an den Pre-Nationals und dem 18. Rang in der Conference Championship ist dieses Resultat eine deutliche Steigerung. Dies zeigt, dass meine Form von Woche zu Woche besser wird. Nun habe ich einen Monat Training vor mir, um noch weiter an Höchstform zu feilen. Dann findet in Chia (Italien) die Cross Europameisterschaft statt, an welcher ich sehr gerne die Schweizer Farben vertreten will. 


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